Gemeinderatssitzung

07.03.17

Mit einer  von Kirchenseite geforderten Änderung des Vertrages über den Betrieb und die Förderung des Kindergartens in Binau  hatte sich der Binauer Gemeinderat zu Beginn seiner jüngsten Sitzung zu beschäftigen. Der Evangelische Oberkirchenrat  bat darum, die Mitwirkung der Gemeinde bei der Besetzung der Leitungsstelle nicht in dem Vertragswerk selbst sondern in einer Zusatzvereinbarung  zu regeln. Der Gemeinderat  stimmte dem zu, denn auch so ist die Mitsprache  der Kommune in dieser Frage gewährleistet.  Im übrigen zeigten sich beide Seiten erfreut darüber, das man nach langwierigen Verhandlungen  im Dezember einen Vertrag erarbeitet hat durch den der Weiterbetrieb des Kindergartens in Binau gewährleistet ist.  In dem  zum 01.03. verbindlich werdenden Vertragswerk wird viel  Wert darauf gelegt, dass beide Seiten immer optimal und zeitnah informiert  sind und Entscheidungen gemeinsam getroffen werden.

Schon vor längerer Zeit hat der Binauer Gemeinderat die Entscheidung getroffen zwischen Rathaus und Friedhof ein  neues Feuerwehrgerätehaus zu bauen. Einher geht damit auch  die Erneuerung des Eingangsbereiches von Rathaus  und Sporthalle. Beides  wird dann auch behindertengerecht.  Mit den Arbeiten soll in Kürze losgelegt werden und so wurden jetzt die Rohbauarbeiten durch das betreuende Ingenieur-  und Planungsbüro Huber in Mosbach ausgeschrieben. An der Submission beteiligten sich insgesamt fünf Firmen von denen das Unternehmen  Niemann und Hesselschwerdt aus Bad Rappenau mit ca, 308.000.-€ das günstigste Angebot abgab.  Nach kurzer Besprechung gab der Gemeinderat  dieser Firma dann auch  den Zuschlag.

Klar, dass bei einem solchen Großprojekt neben dem Architekturbüro auch weitere Fachingenieure beteiligt sein müssen. So beschloss das Gremium im Anschluss  einen Ingenieurvertrag für die Elektroarbeiten mit dem Ing. Büro Spohn aus Mosbach und  für die Technische Ausstattung Heizung und Lüftung mit dem  Büro Willhaug Gebäudetechnik ebenfalls aus Mosbach zu schließen. Als Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator fungiert das Büro Kühnemund  aus Schönbrunn-Haag.  

 

Erste Voruntersuchungen laufen derzeit  für ein mögliches Baugebiet Bodenfeld, unterhalb der Bodenweinberge. Der Gemeinderat hatte sich in seiner letzten Sitzung grundsätzlich  sehr aufgeschlossen für die ersten Pläne gezeigt, die von 13 möglichen Bauplätzen  mit einer Größe von sieben oder acht Ar ausgehen. Der Gemeinderat sprach sich aber dafür aus, das Ganze mit Bauplatzgrößen von fünf bis sechs Ar durchzuplanen.  Zudem sind auch noch einige Fragen sei es planungstechnisch (Änderung des Bebauungsplanes) oder aber technisch ( Leistungsfähigkeit des Kanalsystems, Bodengutachten ) etc.  zu klären. Man will aber, so der Tenor der Aussprache zu dem Thema an diesem intensiv dran bleiben.

 

Zugestimmt wurde danach dem Bau einer Garage im „Hohen Baum“, ehe Bürgermeister Peter Keller seine Räte noch über den geplanten Castor-Probetransport der EnBW  und die Holzarbeiten am „Neckarhang“ zur B37 in Kenntnis setzte.

 


 
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