Aus dem Binauer Gemeinderat

20.04.17

Im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Binauer Gemeinderates stand der Haushalt für 2017. Bürgermeister Keller erläuterte zu Beginn , dass der Etat mit einem Volumen von rund 4,7 Millionen Euro der größte Haushalt ist, den man je verabschiedet hat. Vom Gesamtvolumen sind 1.761.000,--€ im Vermögenshaushalt veranschlagt . Dort nimmt natürlich der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses, einher gehend mit der Schaffung eines behindertengerechten Zugangs zur Verwaltung und in die Sport- und Festhalle den größten Raum ein . Keine leichte Aufgabe mit Blick auf den vorhandenen Gebäudebestand und so gehört auch der Einbau eines Fahrstuhles zum Großprojekt. Im Maßnahmenprogramm sind zudem die Beschaffung eines neuen Rettungssatzes für die Feuerwehr, Sanierungsarbeiten am Kindergarten, Erneuerung von Spielgeräten und erste Sanierungsarbeiten am Gemeindeverbindungsweg Binau-Reichenbuch vorgesehen. Auch die Pläne zur Erschließung des Baugebietes „Bodenfeld“ unterhalb der Bodenweinberge sind im Zahlenwerk abgebildet. An den Hebesätzen und den Verbrauchsgebühren soll auch in diesem Jahr nichts geändert werden. Nach der Besprechung von Detailfragen wurde der Etat einstimmig angenommen. Positiv beschieden wurde danach die Bauvoranfrage zum Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in der Lindauer Str. Hier wurde zur Nutzung alternativer Energiequellen eine Ausnahme von den Bauvorschriften in Aussicht gestellt . Mitgetragen wird vom Gemeinderat auch der Plan, die durch einen Brand zerstörte Maschinenhalle auf Binaus Höhen wieder aufzubauen. Danach beschäftigte die Fortentwicklung des Gemeindezentrums noch mal den Rat. Das zuständige Ingenieurbüro hatte nämlich die Arbeiten für den notwendigen Personenaufzuges ausgeschrieben. Fünf Bieter legten Angebote vor, von denen eines aber nicht gewertet werden konnte. Vergeben wurde der Auftrag letztlich an die Firma Fa. Thyssen Krupp zum Angebotspreis von 60.785,00 €. Diskutiert wurde dann u.a. noch das Thema „Schienenersatzverkehr“. Hier beauftragte der Rat die Verwaltung bei der Bahn das Missfallen zu bekunden, dass die Busse nur am „Sonneneck „ halten. Diese Intervention war letztlich erfolgreich, denn jetzt halten die Ersatz-Busse auch am Bahnhof

 


 
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