Spatenstich für Baumaßnahme ist erfolgt

20.04.17

Die Sonne strahlte, der Boden war locker und die Männer mit den weißen Bauhelmen waren top motiviert. So gruben sich die Spaten am Dienstag Abend in Binau tief in das Gelände zwischen Rathaus und Friedhof und sorgten so für positive Stimmung bei den Firmenvertretern, den Binauer Gemeinderäten und den Feuerwehrlern.

Ein gelungener erster Spatenstich also und hoffentlich ein gutes Omen für den Neubau des neuen Binauer Feuerwehrgerätehauses. Das ist notwendig, weil das bisherige Gerätehaus im Schulhof quasi aus allen Nähten platzt, und den heutigen Anforderungen an eine effektive Basis für die örtlichen Floriansjünger nicht mehr entspricht. Mit dem zukunftsorientierten Neubau des Gerätehauses, so Bürgermeister Peter Keller, geht auch der Bau eines behindertengerechten Zugangs zur Verwaltung und in die Sport- und Festhalle einher. Auch damit trägt die Gemeinde den Anforderungen des demografischen Wandels Rechnung, denn bislang war es mit einem Rollstuhl nahezu unmöglich in die Büros oder in die Festhalle zu kommen.

Bestehendes und Neues optimal vernetzen- keine leichte Aufgabe für die Fachleute des Planungsbüro Huber und Partner aus Mosbach , das mit Franz Huber und dem verantwortlichen Bauleiter Ralf Hindenach vertreten war. Vergeben sind mittlerweile schon die Erd- und Rohbauarbeiten an die Firma Niemann und Heselschwerdt aus Bad Rappenau. Diese Firma wird in Kürze mit „schwerem Gerät“ anrücken um die Grundlage für den Neubau zu schaffen, wie die Firmenvertreter Lothar Niemann und Bauleiter Herr Werner bemerkten. Klar, dass bei einem solchen Großprojekt auch diverse Fachfirmen zur Rate gezogen werden.

So waren Rico Spohn , der für die Elektrotechnik verantwortlich zeichnet und Ralf Günther vom Büro Willhaug, zuständig für die Haustechnik sowie Holger Theilig vom Statikbüro Kist und Theilig beim Spatenstich dabei. Auch die Vertreter der örtlichen Feuerwehr, Kommandant Torsten Kisela , sein Stellvertreter Udo Feik und Rene Friedrich vom Förderverein der Feuerwehr waren präsent und zeigten ihre Vorfreude auf das neue Gebäude. Mit dem, so Peter Keller werden 490 Quadratmeter Nutzfläche geschaffen die sich auf drei Hallenteile, und die neuen Funktionsräume verteilen. Die Umkleidemöglichkeiten werden deutlich verbessert und er multifunktionelle Schulungsraum kann nicht nur von der Feuerwehr genutzt werden. In der herrscht, so der Bürgermeister, momentan so etwas wie Aufbruchstimmung, denn die Mitgliederzahl der aktiven Wehrmänner, und was sehr erfreulich ist, auch Wehrfrauen geht deutlich nach oben. „Wir haben eine motivierte Mannschaft vor Ort, die gut ausgebildet ist und auf die Verlass ist, so Keller und deshalb hat sich der Gemeinderat auch entschlossen das Projekt, das ein Gesamtvolumen von etwa zwei Millionen Euro umfasst, in Angriff zu nehmen .

Sehr wichtig sei neben dem Feuerwehrpart aber der integrierte behindertengerechten Zugang zur Sport - und Festhalle und zur Verwaltung. Der neue zentrale Zugangsbereich wird trotz der schwierigen Geländesituation stufenlos gehalten und ein Aufzug sorgt dafür, dass jeder in die Büros im Obergeschoss kommen kann. „Wir haben Großes vor“, so der Bürgermeister, der natürlich auch nicht den Dank an die diversen finanziellen Fördertöpfe vergaß . Nur mit den Zuschüssen aus den Investitionsprogrammen von Landkreis und Land kann eine kleine Kommune wie Binau solche notwendigen Investitionen tätigen, so Keller.

Dann gab´s kein Halten mehr und unter dem Applaus der Anwesenden gruben sich die Spaten in den Boden. Wie es sich für einen ersten Spatenstich gehört wurde nach getaner Arbeit auch noch auf „gutes Gelingen“ und eine unfallfreie Bauphase angestoßen.

 


 
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